Mittwoch, 1. Dezember 2010

Joe is experiencing quite a lot - UPDATE !!

Hallo Zusammen !

Nach längerer Funkstille ist es Zeit, euch mithilfe eines neuen Berichts auf den neusten Stand der Dinge zu bringen.



Immer noch kann ich berichten, dass die Arbeit mit den ehemaligen Straßenkindern auf dem Campus Magdalena viel Freude bereitet und sich inzwischen eine Art Arbeitsroutine eingestellt hat. Das Verhältnis zu den Kindern wird immer vertrauter, die regelmäßigen Fußballspiele sind für sie nach wie vor ein Highlight im Stundenplan.



Das Bild zeigt meinen Arbeitskollegen und mich beim abendlichen „Rumalbern“ mit den Kindern.


An 2 Tagen haben wir Besuch von 2 anderen deutschen Freiwilligen (Manuel und Gregor) aus Cavite empfangen. Höhepunkt war (vor Allem für die Kinder) die Zaubershow von Erstgenanntem, der auch mich immer wieder mit seinen magischen Kräften beeindruckt.





















Da sich im Campus-Leben ansonsten nicht viel geändert hat(außer, dass das Essen immer besser wird, da ein neuer Koch da ist...) berichte ich im Folgenden von den Erlebnissen neben dem Arbeitsalltag.

Immer noch besuche ich regelmäßig die Hauptstadt Manila. Hier treffen sich die DED Freiwilligen der Insel Luzon (ca. 10 Personen, mit denen ich mich sehr gut verstehe) am Wochenende, um ihre Freizeit gemeinsam zu genießen. Oft stoßen einige philippinische Freunde, die wir inzwischen gefunden haben hinzu.

Tagsüber entspannen wir gerne bei einem Iced-Coffee in Greenbelt (gigantischer Shopping-Cafe-Kneipen Komplex in Makati, dem Bankenviertel der Philippinen).

Bei „Qoola“ gibt es überaus schmackhaftes Eis, das seines Gleichen sucht. Nach wie vor essen wir gerne bei Jollibees, der (besseren!!) philippnischen McDonalds Variante.



Champ Burger Essen bei Jollibees





Greenbelt

Shopping Mall






Besucht habe ich außerdem das renomierte Ayala Museum (ich bin nun informiert über die philippinische Geschichte), sowie StarCity, einen riesigen Vergügungspark.



Inzwischen wird man übrigens von allen Seiten, vorallem in den riesigen Shopping Malls, mit Weihnachsdekoration und Liedern bombardiert - trotzdem kommt bei mir angesichts von Temperaturen um die 30° noch nicht wirklich Weihnachtsstimmung auf...



Das Angebot für die Abendgestaltung in Manila ist vielfältig. Neben zahlreichen Szene-Clubs, die sich gerne mit ausländischen Gästen (uns) schmücken gibt es zahlreiche Bars, Konzerte usw.


Ebenfalls in Manila empfing unsere philippinische Partnerorganisation CCT ca. 30 Gäste, ausschließlich Vorstände christlicher NGOs der USA. Um diese zu einem langfristigen „Sponsorship“ zu bewegen, besichtigten sie alle Projekte des CCT hier auf den Philippinen, auch unseren Campus.

Für die Besucher wurde großer Aufwand betrieben. An der Besichtigung von Intramuros (Manilas spanische Altstadt), sowie am anschließenden Abendessen am Tag ihrer Ankunft, durfte erfreulicherweise auch ich teilnehmen.


Übertroffen wurde dieses Festessen nur von dem, dass ich beim Meeting mit allen DED-Freiwilligen aus der Manila Region bei unserer Mentorin genießen durfte. Spätzle mit Zwiebelbraten – ein wirklich deutsches Essen vermittelte das Gefühl von einem Stückchen Heimat. Nachdem Organisatorisches und Essen erledigt waren, zog es die meisten von uns in den Garten-Pool.


Das soll nun erstmal genug Berichterstattung vom „Manila-Leben“ gewesen sein, denn wirklich sehenswerte Landschaft und unberührte Natur gibt es ausschließlich außerhalb der Hauptstadt zu entdecken.

Zusammen mit den Students des Campus unternahmen wir einen Tagestrip zu dem nahegelegenen Lake-Caliraya und Umgebung. In diesem großen See gibt es viele, viele kleine Inseln, von denen wir einige während einer Bootstour erkundeten.




Ebenfalls ein tolles Erlebnis war der Besuch der nahegelegenen Pagsanjan Waterfalls.

Zwei Einheimische manövrieren einen geschickt durch Stromschnellen des Pagsanjan River flussaufwärts zu den Waterfalls, in die man dann auch noch mit einem Holzfloß hineinfährt (siehe Bild). Flussabwärts geht es äußerst schnell und man hat doch desöfteren das Gefühl, das kleine Bötchen kippe gleich um. Nach der 2-Stündigen Bootstour war ich dann froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.



Der Besuch von Tagaytai (einer Stadt in den Bergen) bot mir einen unvergesslichen Blick über fast ganz Luzon (Hauptinsel des Landes) und den Lake Taal (einen Kratersee innerhalb eines noch aktiven Vulkans). Leider können Bilder die Einzigartigkeit des Ausblickes nicht einmal annährend veranschaulichen.

Das absolute Highlight meiner bisherigen 3 Monate auf den Philippinen (die Zeit vergeht so schnell!!) war schließlich der Besuch von „Hidden Valley“. Ich besuchte das Resort, das mit Entspannung an heißen Quellen wirbt, zusammen mit 3 anderen Freiwilligen für 2 Tage. Wir wussten nicht wirklich, was uns erwartet und hatten folglich auch nicht zu große Erwartungen, wollten einfach nur ein bisschen Entspannung vom Manila-Großstadt-Stress.

Als wir aber dann diesen Pool (einer von mehreren) in herrlich natürlicher Dschungel-Umgebung erblickten wurde uns klar, dass wir eine absolute Perle entdeckt hatten. Bis spät nachts konnte man im Wasser der heißen Quellen baden und entspannen. Dabei war es großes Glück, dass außer uns nur sehr wenige Gäste auf den riesigen Resort Gelände waren und wir folglich absolute Ruhe genießen konnten.


Nach einer kleinen Wanderung erreichten wir schließlich auch noch die ebenfalls atemberaubenden "Hidden Falls".


Soviel zu meinen kleinen Abenteuern, die ich hier bisher erlebt habe. Zum Abschluss erneut ein Ausblick auf den Monat Dezember, der geprägt sein wird vom Weihnachtsurlaub, der auf den Philippinen ziemlich lang ist.

Zunächst bin ich ab dem 7. Dezember auf der Insel Cebu, wo ich mit allen 50 DED-Freiwilligen auf den Philippinen das Zwischenseminar besuchen werde, wobei mir noch nicht ganz klar ist, was mich da genau erwartet – interessant wird es sicher.

Danach werde ich mit einigen anderen Freiwilligen mit einer Fähre für 4 Tage auf die nah an Cebu gelegene Insel Bohol fahren und endlich dort zum Ersten mal den Strand sehen!

Schließlich fliege ich dann ab dem 21. Dezember auf die Insel Palawan, um dort zusammen mit anderen Freiwilligen Weihnachten zu feiern.

Soweit so gut – ich grüße euch alle sehr, sehr herzlich und hoffe es geht euch gut – im Januar werde ich sicher wieder von mir hören lassen.

Bis dahin –

Euer Sascha


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