Wahrscheinlich hätte er in den letzten Wochen alles werden können. Und noch jetzt will er zu vieles werden. Ein Arzt, ein Banker, ein Jurist, ein…
- Eine Qual.
Und die besteht nicht etwa darin, dass er alles hätte werden können, sondern auch zu vieles hätte werden dürfen. Das ist der Unterschied, der es eben keine Wahl werden lässt.
Nein, Wahlen sind schmerzlos. Das hier ist es nicht. Schmerzlos und irgendwie viel zu oft egal. Aber hier?
- Ein Dilemma.
Die Deutsche Bahn, die Deutsche Bank, Siemens, Berlin, Frankfurt, Hamburg, 5 Jahre später die ganze Welt- hätte er davon nur ein wenig mehr gewollt, diese Chancen hatte er.
Und noch immer zu viele. Noch heute die Ungewissheit. Klar ist das aufregend, welch Spannung.
Und doch:
Die Furcht jetzt alles richtig machen, alles richtig entscheiden zu müssen, denn eine Wahl ist es keine, alles einzutüten für die nächsten 50 Jahre- meine Qual.
Aber dann auch irgendwann Gewissheit: Gleich dahinten, dann-
Mit Allem würde er zufrieden, denn Alles hat er gekonnt und irgendwie egal ist das dann auch.
Und doch:
Alle denkbaren Entscheidungen, denn Wahlen sind es keine, haben eines gemein: Meinen Zweifel daran.
Ein Dilemma, meine Qual.
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